Der Wert der Dinge – Gedanken zu Digitalkameras

Der Wert der Dinge – Gedanken zu Digitalkameras

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Ich komme davon nicht los. Es ist mir wesensfremd, mir ununterbrochen neue Kameras zu kaufen. Ich fühle mich verunsichert.

Historiker forschen auch schon darüber aber in einem anderen Zusammenhang.

Mein Problem ist anders. Die Kamera mit ihren Eigenschaften gehört für mich zum Bildprozess. Anders ausgedrückt will ich mit dieser Kamera da Fotos machen.

15 Jahre Digitalfotografie für jedermann hat fast unüberschaubar viele digitale Oldtimer produziert. Seit 2009 spätestens sind sie so ausgereift, daß gute Fotos und druckfähige Fotos möglich sind.

Konrad Lorenz hat darauf hingewiesen, daß wir sozial in dieser Umwelt völlig überfordert sind. Das gilt meiner Meinung auch für den Konsum von Waren.

Ich behaupte einfach, daß 90% der Anwender nur 20% der Smartphonefunktionen und Fotofunktionen kennen und können.

Konsumieren bedeutet ja den Dingen keinen Wert zuzumessen. Erst wenn nicht mehr gekauft wird, kann das Vorhandene genutzt werden und sein Wert gelebt werden.

Der Wert ergibt sich nämlich durch die Benutzung im sozialen Zusammenhang. Wobei dies vor allem bei Waren gilt, die langlebiger sein sollen.

Insofern sind für mich neue Digitalkameras und neue Smartphones eher Bedrohungen als Objekte der Begierde.

 

 

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