Womit malte Saul Leiter?

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Da wird sich Panasonic aber freuen. Denn der große Lichtmaler Saul Leiter liebte als erfahrener Fotograf nach dem Ende der filmbasierten Ära in der sensorbasierten Kamerazeit die kleinen Lumix Digitalkameras von Panasonic. Damit malte er am Liebsten.

Bei shooterfiles lesen wir: „For the most part, Leiter shot a Leica 35mm with a telephoto lens, up to 90mm and even 150mm. Later in his career, he also got into micro 4/3 and other digital cameras. Leiter preferred Kodachrome film and regularly used it past its expiration date, which resulted in the slightly browned-out and pastel color of some of his work.“

Und seine Haltung gilt heute als die eines Zen Buddhisten: „And, as Pauline Vermare writes in the new monograph, this might be understood through Leiter’s belief in a very Japanese concept: ‘Saul lived in accordance with the mayor zen principle of not attaching any great significance to himself, or even his art, and having no defined purpose or intent in life except for being present to the world and always highly aware of its fleeting beauty,’ Vermare writes. ‘Not preaching, just looking.’“

Marty hat ihn persönlich beim Fotografieren getroffen: „The short story is he uses a Panasonic LX5, at least part of the time. I met Saul in September at the Strand book store just before I did a five day street photography workshop with John Free. I didn’t know who Saul was. I was looking at the photography books on the 2nd floor and noticed an older man with a camera that looked like my LX3. I went up to ask him about his camera and he asked if I purchased his book. I hadn’t so we talked for a while. Two hours later he had taken several photos of me and asked a lot of personal questions unrelated to photography.“

Aber auch das kann man erweitern. Er hat sich nämlich beim Fotografieren auch mit einer Lumix FX8 aufnehmen lassen. Man kann also sagen, wenn die Technik ohne Qualitätsverlust leichter wurde, dann hat er es auch genutzt.

Saul Leiter verstarb 2013. In dieser Zeit hat Panasonic die Miniaturisierung vorangetrieben und in der Größe der LX3 und LX5 Wunderwerke wie die GM1 und GM5 mit 4/3 Sensor auf den Markt gebracht oder auch die LX100.

Saul Leiter hätte sich sicher riesig gefreut, weil seine Art von künstlerischer Fotografie damit wunderbar möglich ist.

Lumix macht eben echte Künstlerlinsen und die guten Lichtpinsel müssen nicht besonders teuer sein wie Saul Leiter immer wieder gezeigt hat.

Und es geht noch weiter. Auf Fotos ist er sogar mit Bridgekameras zu sehen. Panasonic hat es sogar geschafft seine aktuellen Bridgekameras technisch in Kompaktkameras zu stecken. Die praktischste kleine und schnelle Lösung ist wohl die TZ96 oder mit größerem Sensor die TZ101 oder TZ202, wobei natürlich die Griffigkeit einer größeren Kamera auch eine schöne Sache ist.

Und da Lumix immer auch Leica ist, ist Leica immer auch Lumix:

Mit zwei digitalen Kompaktkameras ging 2001 ein System an den Start, das für viele Fotografen und Filmer längst zum Synonym für zuverlässige Spitzentechnologie geworden ist: LUMIX. DMC-LC5 und DMC-F7 hießen die ersten Modelle von Panasonic mit dem neuen Markennamen. Das Besondere: Sie arbeiteten mit optischer Technologie des Traditionsunternehmens Leica. Denn nur wenige Monate zuvor hatten Leica Camera mit ihrer weltweit renommierten Optiktechnologie und Panasonic mit seiner jahrelangen Expertise im Bereich der Digitalkamera- und Camcorder-Technik einen Kooperationsvertrag unterschrieben – die Marke LUMIX war geboren. Der Name steht für die Verbindung von optischem und digitalem Know-How: LUMI (= Licht) und MIX (= Mixture).

Und so können wir mit unseren kleinen Lumix Digitalkameras unsere künstlerische Kreativität zum Leuchten bringen –  zumindest Saul Leiter hat uns gezeigt wie es gehen kann.

Text V1.1

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