AN INTERVIEW WITH LES KRIMS

AN INTERVIEW WITH LES KRIMS

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Les Krims ist einer der Fotografen, der seine „Kunst“ als Teil einer sozialen Veranstaltung versteht und dessen Werke im sozialen Umfeld entstehen und sich darin auch entwickeln.

Vor zehn Jahren gab er bei vice.com ein Interview, das leider nur auf Englisch ist aber über google translate ins Deutsche übersetzt werden kann.

Ein Auszug:

Vice fragt: „Viele Ihrer Fotos – insbesondere Ihre älteren Arbeiten – sind vorab arrangiert und durchdacht. Gehen Sie jemals einfach herum und machen Sie zufällige Fotos von Sachen?“

Les Krims antwortet:
„Ich habe vor ungefähr 20 Jahren so ziemlich aufgehört, Bilder zu arrangieren. Und ich habe immer offen gearbeitet, auch wenn ich Bilder gemacht habe. Was ich jetzt versuche, ist, ehrliche Bilder mit Titeln zu „spinnen“, die oft Kurzgeschichten, Scherze oder eine Kombination aus beiden darstellen. Hier ein Beispiel: Es schien mir merkwürdig, dass die Brustwarzen, Wunden und Hautverfärbungen auf dieser Wachsskulptur eines hübschen, geschmeidigen jungen Mannes, der gefoltert wurde, so sorgfältig detailliert waren. Keine andere männliche Figur im Musée Grévin wurde mit dieser Fähigkeit geformt. Ich dachte über die Sexualität des Künstlers nach (schwul? Hetero?). Kann die leidenschaftliche Aufmerksamkeit für Brustwarzen, Kratzer und Schürfwunden dem Französischen zugeschrieben werden? Wenn dies die französische Folter widerspiegelte, wie könnte die deutsche Folter aussehen?“

(Übersetzt mit google)

Es gibt einen guten Artikel bei der deutschen Wikipedia über Les Krims.

Und es soll dieses Jahr in Italien eine Ausstellung über seine Art der Fotografie geben.

Wer sich etwas Gutes und Kluges antun will, der sollte seine Webseite betreten und Flash zulassen, damit er/sie unbeschwert sehen kann, wie man Konzeptfotografie umsetzt und zugleich zeigt wie sich dies zwischen Lachen und lächerlich bewegt.

In der wikipedia steht: „Les Krims ist ein sehr umstrittener Fotograf, der die Kunstkritiker polarisiert. Feministinnen, unter anderen Andrea Dworkin, engagieren sich gegen seine Arbeit. Seine Fotografien rufen im Allgemeinen beim Betrachter entweder Empörung oder Lachen hervor. “

Ich finde ihn klasse und lache.

Und daher möchte ich unbedingt auf zonezero die Online-Ausstellung einiger seiner Werke empfehlen.

Auch hier muß man Flash erlauben, das der Standard auf PCs war, aber im Zeitalter der Smartphones technisch umstritten ist.

Erlauben Sie sich Flash, aktualisieren Sie danach die Seite mit Rechtsklick neu laden und steigen Sie ein in eine wunderbar Welt, die Bilder im Zeitalter der kulturellen Kriege zeigt…

Viel Vergnügen!

 

 

 

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