Foto: Michael Mahlke

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Makrokosmos und Mikrokosmos zwischen Casio und Ricoh

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„Die All-in-Focus-Makro-Funktion dient zur Aufnahme und Analyse einer Serie aufeinanderfolgender Bilder, die dann zu einem Bild kombiniert werden, bei dem alle Elemente scharf eingestellt sind, von nahen bis hin zu weit entfernten Objekten. Gehen Sie mit der Kamera so nah wie möglich an das Motiv heran, und vermeiden Sie während der Aufnahme Bewegungen der Kamera und des Motivs.“

Die Technik macht es möglich, dass die Schärfentiefe in der Makrofotografie wesentlich erweitert wird.

Dazu war bisher eine Software wie Helicon Focus erforderlich. Diese Art der Fotografie nennt man auch Focus-Stacking.

Diese Technik ist in einigen der neuen Kameras der Firma Casio eingebaut. Es ist eine spezielle Art der Fotografie, die nicht jeder braucht. Aber es ist sehr interessant, dies einmal auszuprobieren. Für mich ergab sich die Gelegenheit, emeine Lieblingskamera für Makro, die Ricoh GX200, mit der Casio EX-ZR1000 in diesem Modus zu vergleichen.

Die rote Tasche im Hintergrund der Aufnahme ist ungefähr einen Meter von der Aufnahmeposition der Kameras entfernt.

normaler Makromodus der GX200Super-Makromodus der GX200normaler Makromodus der Casio ZR1000All-in-Focus Makromodus der Casio ZR1000

 

Was man sieht ist die Unterschiedlichkeit der Makrofähigkeiten der verschiedenen Kameras.

Die Casio hat nicht diesen Super-Makromodus mit Freistellung und die Ricoh kann umgekehrt bei dem All-in-Focus mit Freistellung von vorne bis hinten nicht mithalten.

Im Prinzip ergeben die beiden Kameras für mich zusammen ein optimales Team für Makrofotografie mit Kompaktkameras.

Natürlich ist man auch da noch steigerungsfähig. Aber um unterwegs oder auch sehr speziell diese Art von Fotografie zu praktizieren ist es nun möglich, auf kompakte Digitalkameras zurückzugreifen.

 

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