Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Fotografische Arbeit statt Advertorials

Posted by

In immer mehr Blogs tauchen Werbetexte auf, die als solche kaum oder gar nicht mehr sichtbar werden.

Gerade im Fotografiebereich wird nach meinem Eindruck auch immer mehr mit Advertorials gearbeitet:

„Der Begriff Advertorial ist Englisch und setzt sich aus den Wörtern “advertisement” (Anzeige) und “editorial” (redaktioneller Beitrag) zusammen. Es ist also eine Anzeige, welche in einem redaktionellen Beitrag verpackt wird. Das deutsche Presserecht verlangt, dass eine klare Trennung  zwischen redaktionellen Beiträgen und Anzeigen erfolgen muss. Bei Advertorials ist dies nicht immer die Fall.

Online Advertorials oder Sponsored Posts werden immer beliebter, da die Leser Anzeigen im gewohnten Umfeld der Webseite konsumieren und diese nicht als Werbung wahrgenommen werden. Zusätzlich kann man so wertvolle Backlinks für die eigene Webseite generieren, da gerade Nachrichtenseiten oder Blogs für Google eine hohe Relevanz besitzen.

Gerade im SEO-Bereich sind Advertorials gerade im Trend, um Backlinks zu generieren. Wie wir alle wissen hat Google etwas gegen gekaufte Links und ein nicht gekennzeichnetes Advertorial mit einem rel=”follow” Link ist genau dies, ein gekaufter Link.“

Wenn man sich durch die verlinkte Webseite liest und den dort angegebenen Links folgt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus:

„Sagt nie irgendwo öffentlich, dass ihr Links aus redaktionellen Artikel heraus verkauft….Nutzt keine Google-Mail-Accounts, um solche Anfragen zu stellen….Direkte Gespräche kann man auf Konferenzen oder Messen viel vertraulicher führen…. Schreibt nicht nur Artikel für gekaufte Links. Nach einem Advertorial sollten wenigsten drei oder vier “normale” Artikel folgen…“

Bei Fotomonat gibt es so etwas nicht. Hier ist alles echte Handarbeit und selbst geschrieben. Hier gibt es keine Advertorials und hier findet man echte Erfahrungen und echtes Denken. Fotomonat kommt mitten aus dem echten und fotografischen Leben.

Übrigens sind hier auch alle Fotos selbst gemacht, also hingehen, Situation sehen, fotografieren, nach Hause kommen, auswählen, anpassen, publizieren.

So ist Fotomonat zunehmend ein besonderes Projekt, weil hier jeder weiß, daß es mit Leidenschaft und ohne versteckte Anzeigen gemacht wird.

Das ist nicht einfach aber vielleicht einzigartig.

Und das ist gut so.

Natürlich wäre es schöner, wenn ich/wir davon leben könnten. Aber das wäre nur mit einem Modell möglich, bei dem fotomonat authentisch bleibt, also sichtbare Anzeigen oder sichtbare Sponsoren, die einfach sagen, mir gefällt dein Blog, wir nehmen keinen Einfluss auf deine Artikel aber wir freuen uns, daß du unter  Artikeln oder  auf der Seite uns als Sponsoren angibst.

Dabei wird auch nicht nach Klicks bezahlt sondern es wird nach Tagen oder Monaten und der Position im Blog abgerechnet wie bei Plakatwerbung. Dort hat man begriffen, daß es nicht auf den Klick ankommt sondern auf die Verknüpfung mit einem guten Produkt, das für Kompetenz und Seriösität steht. Erst dann wird der Klick wichtig. Und es hat für alle Seiten nur Vorteile.

Das wäre dann auch authentisch und würde für solche Sponsoren sprechen. Vielleicht finde ich sie noch, in Amerika gibt es einige. Bis dahin bleibt es so wie es ist.

Daher ist fotomonat kein Geschäftsmodell sondern eine Leidenschaft, die manchmal Leiden schafft.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*