Fehlende Abgrenzung als soziales Problem in der Digitalfotografie

Fehlende Abgrenzung als soziales Problem in der Digitalfotografie

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Es zeigt symbolhaft das Thema des Artikels. Worin unterscheiden sich heute eigentlich noch Fotos? Wenn ich über Fotos überall dieselben Filter lege und dann vielleicht noch dieselben Themen fotografiere, dann werden die Unterschiede immer minimaler.

Aber schnelle Fotos mit einem Filter zu versehen und zu teilen ist ein Erfolgsrezept nonverbaler digitaler Kommunikation. Das ist sogar 1 Milliarde Dollar wert.

Sozial wirft das aber Probleme auf. Abgrenzung schafft Identität. Erst durch die Abgrenzung entwickle ich umgekehrt eigene Vorstellungen von dem was ich nicht will und was ich will.

Aber hier kann ich mich kaum noch abgrenzen. Ich kann dann eher einer Gruppe beitreten, die die Fotos mit dem Filter xyz belegt und mich dadurch von der Gruppe mit dem Filter zyx unterscheiden. Das geht und das ist auch eine Abgrenzung.

Aber das ist eigentlich zu wenig.

So darf man gespannt sein, welche Unterschiede in welch minimaler Ausprägung zunehmend über das soziale fotografische Leben entscheiden.

 

 

 

 

 

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